Trips mit überdurchschnittlicher Ausbildungsquote

Die bayerischen IHKs meldeten Ende August 2008 insgesamt 50.166 neu geschlossene Ausbildungsverträge. Zehn davon sind bei der Trips GmbH im unterfränkischen Grafenrheinfeld unterschrieben worden. Insgesamt 18 jungen Menschen ermöglicht der Anbieter von Automatisierungskonzepten damit derzeit den qualifizierten Einstieg in die Berufswelt. Das entspricht einer Ausbildungsquote von mehr als 11 Prozent. Im Vergleich dazu liegt laut Berufsbildungsbericht der branchenweite Bundesdurchschnitt bei gerade mal 4,2 Prozent.

Vorausschauende Personalpolitik

"Wir sehen das als Investition in die Zukunft", begründet Carolin Trips, Geschäftsführerin des 160-Mitarbeiter starken Unternehmens ihr Engagement. "Der steigende Bedarf an qualifiziertem Personal treibt uns in einen Wettbewerb, dem wir nur durch interne Qualifizierung erfolgreich begegnen können."
Und so deckt der Betrieb im zentralen Produktionsbereich Schaltschrankbau seinen spezialisierten Bedarf an Fachpersonal durch eigene Ausbildungsangebote ab. Hier arbeiten insgesamt 16 Auszubildende als künftige Elektroniker für Automatisierungstechnik, Fachrichtung Produktions- und Fertigungsautomation. Bei erfolgreichem Prüfungsabschuss ist ihnen die Übernahme nahezu sicher. Im Verwaltungsbereich qualifizieren sich darüber hinaus zwei angehende Kaufleute für Bürokommunikation für ihre berufliche Zukunft. Hier glänzten die Absolventinnen des vergangenen Ausbildungsjahres mit einem Prüfungsdurchschnitt von 1,6.

Duale Ausbildung ab 2009

Über die betriebliche Ausbildung hinaus plant Trips zudem zum 01. September 2009, Studenten im Rahmen eines dual angelegten Studiengangs Elektrotechnik zu beschäftigen. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Würzburg - Schweinfurt gewinnen angehende Ingenieure eng verzahnt sowohl theoretische als auch praxisorientierte Inhalte. Die Absolventen verfügen nach Beendigung der umfangreichen Ausbildung über den Facharbeiterbrief (IHK) und den FH-Diplomabschluss. Sie haben zumeist gute Übernahme-, bzw. Arbeitsmarktchancen. Sie profitieren zudem finanziell aufgrund ihrer Vergütung, die im Rahmen eines rein akademischen Studiengangs bekanntlich nicht gewährt wird.